Wetter ist für uns kein Nebenthema, sondern der halbe Flug. Hier sammle ich die Grundlagen – kurz gefasst, mit eigenen Zeichnungen und jeweils dem Teil, der am Platz wirklich zählt.

Die Grundlagen

Hoch und Tief
Warum sinkende Luft Wolken auflöst und steigende Luft sie macht – und warum ein Hoch im Winter trotzdem grau sein kann.

Wind, Isobaren und Corioliskraft
Woher der Wind kommt, warum er um die Druckgebiete herumläuft und was der Isobarenabstand über den Tag verrät.

Die vier Fronten
Kaltfront, Warmfront, stationäre Front und Okklusion – woran man sie erkennt und was sie am Platz anrichten.

Wolken lesen
Die drei Stockwerke und was jede Wolkenform über den kommenden Tag verrät – vom Cirrus bis zum Amboss.

Thermik und Labilität
Wie aus Sonne, Boden und einem Temperaturunterschied ein Aufwind wird – und warum es an manchen Tagen einfach nicht geht.

Nebel und Sicht
Taupunkt, Spread und die Frage, ob der Platz am Morgen frei ist – und am Abend noch einmal.

Föhn und Talwind
Die zwei Windsysteme der Alpen: der unsichtbare Sturm bei klarster Sicht und das tägliche Auf und Ab im Tal.

Das Wetterbriefing
GAFOR, METAR und TAF entschlüsselt – und in welcher Reihenfolge man vor dem Start hinschaut.
Wie das zusammenpasst
Die ersten drei Seiten erklären die Maschinerie: Druckgebiete, Wind und Fronten. Die nächsten drei zeigen, wie man ihr Ergebnis abliest – an den Wolken, an der Thermik, an der Sicht. Die siebte behandelt das, was im Alpenvorland über allem liegt. Und die letzte übersetzt das Ganze in die Zahlen, die vor dem Start auf dem Tisch liegen.
Die Zeichnungen auf diesen Seiten sind selbst erstellt. Sie sind bewusst schematisch – die Wirklichkeit hält sich selten so genau an das Lehrbuch. Für die Flugvorbereitung gilt immer die amtliche Flugwetterberatung.