Wer ist gerade in der Luft? Die Karte auf dieser Seite baut die Seite selbst und führt dabei drei Quellen zusammen: zwei offene ADS-B-Netze und das Open Glider Network mit FLARM und OGN-Trackern – also auch die Segelflieger, ULs und Schlepps, die auf reinen ADS-B-Karten fehlen. Darunter zwei eingebettete Karten der Betreiber, für den Blick über das Oberland hinaus.

Kein Ersatz für den Blick nach draußen. Diese Karten zeigen nur, was ein Luftfahrzeug selbst aussendet und was ein Bodenempfänger in der Nähe davon mitbekommt. Ohne FLARM oder ADS-B taucht ein Flugzeug hier gar nicht auf, in Tälern und tiefen Höhen fehlt oft der Empfang, und die Anzeige läuft ein paar Sekunden hinterher. Zum Ausweichen taugt das nicht – zum Schauen, zum Verstehen des Verkehrs und zum Nachvollziehen eines Fluges schon.

Unsere D-MRBT: Kennzeichen D-MRBT, Transponder-Hex 3FF727.
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Ist sie in der Luft, wird sie ausgewählt und mit Datenblatt angezeigt, alle anderen bleiben sichtbar. Nur sie allein verfolgen: airplanes.live · adsb.fi · ADSBexchange. In der eigenen Karte oben erscheint sie orange, sobald irgendeine der drei Quellen sie sieht – im OGN-Geräteverzeichnis ist sie allerdings nicht eingetragen, dort taucht sie also höchstens auf, wenn ein Empfänger ihren Transponder mithört.

Verkehr um den Platz

Diese Karte baut die Seite selbst: Der Server fragt zwei offene ADS-B-Netze und das Open Glider Network ab, führt die Ziele zusammen und zeigt sie im Umkreis von 30 NM um das Oberland. Damit sind auch Segelflieger und ULs mit FLARM dabei, die auf reinen ADS-B-Karten fehlen. Alle 15 Sekunden neu.

ADS-B   FLARM / OGN   D-MRBT

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Die großen Karten

Zwei fertige Karten der ADS-B-Netze, ohne Begrenzung auf 30 NM – zum Weiterschauen, Spuren verfolgen und Filtern. Die FLARM-Ziele stecken oben in der eigenen Karte; die komplette OGN-Karte liegt unter live.glidernet.org.

Bleibt das Fenster leer, erlaubt der Anbieter die Einbettung nicht: Karte in einem neuen Tab öffnen.

Was die Karten zeigen

OGN – Open Glider Network: ein Netz privater Bodenempfänger, das FLARM, OGN-Tracker und PowerFLARM mithört, dazu ADS-B, soweit die Empfänger es sehen. Das ist die Quelle für die lokale Szene: Segelflugzeuge, Schleppmaschinen, ULs, Gleitschirme mit Tracker. Sie speist die eigene Karte oben. Grün sind dort nur echte FLARM-Ziele – Segelflugzeuge, Schlepps, ULs, Gleitschirme. Was ein OGN-Empfänger lediglich über ADS-B mithört, zählt zum blauen Bild, sonst stünde dieselbe Maschine zweimal auf der Karte. Wer seine Kennung verbergen lässt, erscheint als „anonym“.

ADS-B – adsb.lol, adsb.fi und airplanes.live: offene, von Freiwilligen betriebene Empfängernetze. Sie zeigen alles, was auf 1090 MHz Position, Höhe und Kennung aussendet – von der Verkehrsmaschine über den Rettungshubschrauber bis zum UL mit ADS-B-Out. Kein FLARM, dafür großflächig und ab ein paar tausend Fuß meist lückenlos. In der eigenen Karte blau, doppelte Ziele aus mehreren Netzen werden zusammengeführt.

Noch mehr davon: ADSBexchange filtert nichts heraus, auch keine Regierungs- und Militärmaschinen. Das OpenSky Network ist das Forschungsnetz dahinter, mit Rohdaten zum Selberrechnen. Und live.glidernet.org lässt sich auch direkt auf einen Platz zentrieren.

FLARM oder ADS-B – warum zwei Karten

FLARM ist ein Kurzstreckensystem aus der Segelflugecke: kleine Sendeleistung, eigenes Protokoll, gedacht für die Warnung von Flugzeug zu Flugzeug in der Thermik. ADS-B ist der Positionsbericht des Transponders, weit zu empfangen und weltweit standardisiert. Deshalb sieht dieselbe Gegend in beiden Netzen ganz unterschiedlich aus – und deshalb steht hier beides nebeneinander.